Rotkreuzstraße 1, Friedrichshafen
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Schutz- und Hygienekonzept

Für das Feiern von Gottesdiensten im Gemeindezentrum und anderer Treffen im Hinblick auf das neuartige Coronavirus und die damit zusammenhängende Viruserkrankung Covid- 19.

Geltungsbereich

Alle Veranstaltungen im Gemeindezentrum der Evangelisch- Freikirchlichen Gemeinde Friedrichshafen (Baptisten) in der Rotkreuzstraße 1, 88046 Friedrichshafen.

Allgemeine Informationen zum neuartigen Coronavirus

Covid- 19

Das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 trat 2019 zuerst in China auf und breitet sich seitdem pandemisch aus. Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen. Quelle: Robert Koch-Institut

Quelle: Robert Koch-Institut

Infektionsquellen /-weg

Der Hauptübertragungsweg in der Bevölkerung scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Aerogene und Kontakt-Übertragungen spielen vermutlich eine geringere Rolle.

Risikogruppen

Obwohl schwere Verläufe häufig auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

  • ältere Personen (stetig steigendes Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 86 % der in Deutschland an COVID-19 Verst. waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre])
  • Raucher (23, 51) (schwache Evidenz)
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (ohne Rangfolge):
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
    • chronische Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison

Dauer der Ansteckungsfähigkeit

Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Sie liegt im Mittel (Median) bei 5–6 Tagen (Spannweite 1 bis 14 Tage)

Maßnahmen

Zentrale Hygiene- und Schutzmaßnahmen

  • Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten. Wo engere körperliche Nähe nicht vermeidbar ist, ist das Tragen eines Mund- Nasen- Schutz erforderlich: Bei Benutzung von Wegeflächen, Fluren Toilettengängen usw. ist das Tragen des Mund-Nasen- Schutz im Gemeindehaus bis auf Weiteres Pflicht!

Ausnahme: Wenn statische Plätze (Sitzplätze, zugewiesene Stehplätze usw.) eingenommen werden, die den Mindestabstand von 1,5 m garantieren, kann vom Tragen des Mund- Nasen- Schutzes abgesehen werden

  • Händedesinfektion am Haupteingang beim Betreten des Gebäudes. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten.
  • Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen, Haltegriffen etc., vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Mund-Nasen-Bedeckung, nach dem Toiletten-Gang) durch. Wo dies nicht möglich ist à siehe Händedesinfektion
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere nicht die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen oder Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Auf regelmäßiges Stoßlüften ist zu achten, da dies die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener Erreger reduziert. Pro 30 Minuten sollte dies bei allen Veranstaltungen 1x in den geschlossenen Räumen des Gemeindehauses erfolgen.
  • Enge Räume im Gemeindehaus sind – wenn überhaupt nötig – nur einzeln zu betreten.
  • Auch bei der Nutzung von engen Räumen und von Verkehrswegen, insbesondere der Flure und Treppen, ist wo immer möglich, auf eine Einhaltung des Mindestabstandes zu achten; erforderlichenfalls ist der entsprechende Bereich nur einzeln zu betreten.
  • Die Gemeinde informiert über die Hygienestandards und Maßnahmen durch weitflächige Aushänge und Merkblätter .
  • Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen) in jedem Fall zu Hause bleiben und ggf. medizinische Beratung/ Behandlung in Anspruch nehmen.

Zusätzliche Regelungen für Präsenz- Gottesdienste

  • Im Gottesdienstraum stehen die Stühle in einem Mindestabstand von 1,5 m nach links und rechts sowie nach vorne und hinten (Markierungen). Familien, die im selben Haushalt leben, dürfen zusammensitzen. Sind die Plätze belegt, sind nachkommende Gottesdienstbesucher auf andere Veranstaltungen, z.B. auf einen zweiten Gottesdienst zu verweisen. Es steht eine feste Anzahl von Stühlen jeweils für Singles, Paare und bis zu 5-köpfige Familien bereit. Die Plätze für die Mitarbeiter und Ordner müssen ebenfalls diese Standards erfüllen und sind bei der Maximalmenge der Berechnung der Plätze zu berücksichtigen!
  • Es ist eine Liste der jeweiligen Gottesdienstbesucher anzulegen, um gegebenenfalls Infektionsketten nachverfolgen zu können.
    • Diese Liste wird in Verbindung mit einem Platz- Buchungssystem für den Gottesdienstbesuch am jeweiligen Sonntag angelegt.
  • Das Betreten des Gemeindehauses erfolgt durch den Haupteingang, das Verlassen über den Garten durch die Schiebetüre
    • Es ist ein Ordnungsdienst einzurichten, der auf die Einhaltung dieser Maßnahmen achtet.
  • Alle Besucher sollten eine Mund-Nase-Bedeckung oder einen Mund-Nase-Schutz selbst mitbringen und nach den Maßgaben der zentralen Hygiene- und Schutzmaßnahmen auch tragen.
  • Es stehen in ausreichendem Maße Flüssigseifen, Handtuchspender und Desinfektionsspender zur Verfügung; diese sind regelmäßig zu nutzen. Handdesinfektionsmittel werden am Eingang bereitgestellt, Besucher sollten sich vor Betreten des Gemeindehauses die Hände desinfizieren.
  • Die Reinigungskraft reinigt alle Räumlichkeiten; hierbei werden insbesondere Türklinken, Handläufe und Lichtschalter desinfiziert.
  • Im Gottesdienst verwendete Technik (Mikrofone, etc.) wird nach Ende des Gottesdienstes gereinigt und desinfiziert.
  • Gemeindegesang ist bis auf Weiteres untersagt. Es gibt Hinweise darauf, dass sich die Viren in Aerosolen über Stunden infektiös in der Luft halten können. Musikalische Beiträge werden ausschließlich durch die Band ausgeführt.
  • Bei Gottesdiensten sind ausschließlich die Toiletten im Obergeschoss und die Behindertentoilette im EG freigegeben, da im Treppenaufgang ins 1. OG gelüftet werden kann. Der Ordnungsdienst hat sicherzustellen, dass sich nicht zu viele Personen gleichzeitig in den Toiletten und den Treppenaufgängen aufhalten.
  • Die Kollekte wird bargeldlos eingesammelt, also digital oder durch Überweisung. Wo das nicht möglich ist, wird nur am Ausgang ein Kollektenkorb bereitgestellt.
  • Beim Abendmahl kommen ausschließlich Einzelkelche zur Anwendung. Das zuvor mit Handschuhen geschnittene Brot wird den Teilnehmenden bspw. mit einer Greifzange in die Hand gegeben. Der Mindestabstand wird gewahrt.
  • Anstehende Taufen werden auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschoben.
  • So lange Kindergärten, Kitas und Schulen geschlossen sind, ist ein Angebot eines Kindergottesdienstes vor Ort nicht plausibel zu vermitteln. Momentan erscheint das Angebot eines Kindergottesdienstes aufgrund der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen nicht praktikabel.
  • Kirchencafé und Begegnungszeiten vor und nach dem Gottesdienst entfallen. Foyer- und Begegnungsbereiche sind vor und nach dem Gottesdienst nicht zugänglich. Gemeinsame Mahlzeiten nach dem Gottesdienst finden nicht statt.
  • Dem Wunsch nach Seelsorge und Segnung nach dem Gottesdienst wird nur unter den oben genannten Hygieneregeln nachgekommen.
  • Trauergottesdienste und Trauerfeiern im Gemeindehaus unterliegen den gleichen vorgenannten Maßnahmen des Schutzkonzeptes.

Kindergottesdienste

  • Der Kindergottesdienst kann bis auf Weiteres nur auf dem Außengelände durchgeführt werden.
  • Es können maximal zwei Gruppen gebildet werden. Die Gesamtzahl der Kinder darf 20 nicht überschreiten (siehe Regelungen Spielplatz).
  • Während eine Gruppe auf den Spielgeräten spielt, kann die andere Gruppe auf der Wiese unter Einhaltung der Abstandsregeln das Programm abhalten. Nach einiger Zeit kann getauscht werden.
  • Die Kindergottesdienst- Mitarbeitenden achten auf die Einhaltung der oben aufgeführten Regelungen!
  • Gemeinsames Singen ist nur im Freien mit mindestens 1,5 m möglich!

Regelungen für Kleingruppen/ Teamsitzungen/ Gebetstreffen u.Ä.

Für Treffen von Gruppen außerhalb des Gottesdienstes zu gemeindlichen Zwecken, werden von der Gemeindeleitung bestimmte Räume ausgewiesen, die unter Beachtung der zentralen Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen von den jeweiligen Gruppen nach Buchung genutzt werden können (ChurchTools):

  1. Jugendraum; maximale Personenanzahl: 12; es darf ausschließlich die Damentoilette im 1. OG als sanitäre Anlage genutzt werden!
  2. Konferenzraum; maximale Personenanzahl: 9; es darf ausschließlich die Herrentoilette im 1. OG als sanitäre Anlage genutzt werden!
  3. Speisesaal; maximale Personenanzahl: 30; es darf ausschließlich die Behindertentoilette im EG als sanitäre Anlage genutzt werden!
  4. Gemeindebistro; maximale Personenanzahl: 12; es dürfen ausschließlich die Toiletten im UG als sanitäre Anlagen genutzt werden!
  • Die Leitenden der jeweiligen Gruppen habe dafür Sorge zu tragen, dass nur eine Person die jeweils zugewiesenen Sanitäranlagen nutzt, niemals 2 Personen zur gleichen Zeit.
  • Die Leitenden der Gruppensitzungen erfassen für alle Treffen eine Liste mit den jeweils Teilnehmenden, um gegebenenfalls Infektionsketten nachverfolgen zu können. Schnellhefter mit Formularen liegen in den jeweiligen Räumen bereit.
  • Alle 30 min sollte für einige Minuten stoßgelüftet werden!
  • Jeder Teilnehmer bringt – falls nötig – eigene Snacks und Getränke mit. Ein Teilen von Snacks oder Getränken innerhalb der Gruppe ist untersagt. Reste dürfen nicht im Gemeindehaus verbleiben!
  • Nach den Treffen sind mit den Desinfektionstüchern (liegen bereit) alle Oberflächen der Tische, die Stuhllehnen, benutzte Handläufe und Türklinken zu desinfizieren!

Regelungen Spielplatz und Außenbereich

  • Der Spielplatz darf maximal von 20 Kindern gleichzeitig genutzt werden.
  • Gemeinsames Essen und Trinken auf dem Spielplatzgelände bleibt bis auf Weiteres untersagt.
  • Es gilt, Körperkontakt zu vermeiden. Wo es geht, sollte die Abstandsregelung von 1,5 m eingehalten werden.
    • Die Eltern achten auf die Einhaltung der oben aufgeführten Regelungen
  • Es darf ausschließlich die Behinderten- Toilette im EG genutzt werden.
  • Speisereste oder Abfälle sind von den Verursachern selbständig wieder mitzunehmen und im eigenen Privatmüll zu entsorgen.

Friedrichshafen, 01.06.2020

Die Gemeindeleitung

der Evangelisch- Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) Friedrichshafen im Bund Evangelisch- Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (BEFG), K.d.ö.R.